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Reaction-Quality-Threshold — wann nicht reagieren das richtige Reagieren ist

Nicht jede Provokation der politischen Konkurrenz verdient eine Reaction. Drei Quality-Thresholds entscheiden 2026: Substanz der Konkurrenz-Aussage, Audience-Volumen der Original-Aussage, eigene Substanz-Antwort-Möglichkeit. Wenn alle drei nicht erfüllt sind, ist die beste Reaktion: keine Reaktion.

Nicht jede Provokation der politischen Konkurrenz verdient eine Reaction. Drei Quality-Thresholds entscheiden 2026, ob ein Reaction-Cut sinnvoll ist: Substanz der Konkurrenz-Aussage, Audience-Volumen der Original-Aussage, eigene Substanz-Antwort-Möglichkeit. Wenn alle drei nicht erfüllt sind, ist die beste Reaktion: keine Reaktion.

Die drei Threshold-Kriterien

Threshold eins: Substanz der Original-Aussage. Hat die Konkurrenz-Aussage substantielle politische Substanz, die widerlegt werden kann? Bei reiner Provokation ohne Substanz: keine Reaction.

Threshold zwei: Audience-Volumen. Hat die Original-Aussage substantielle Reichweite (über 10.000 Views)? Bei kleiner Audience: Reaction verstärkt die Reichweite künstlich.

Threshold drei: eigene Substanz-Antwort-Möglichkeit. Kann der Mandatsträger substantielle Korrektur oder Erweiterung liefern? Bei “nein”: Reaction ist verstärkend ohne Mehrwert.

Wenn alle drei “ja”: Reaction sinnvoll. Wenn weniger als zwei “ja”: keine Reaction.

Wo das hingehört

Tiefe-1 Reaction-Videos: T1-A07. Reaction-Format-Disziplin: T2-A07-01.

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Quellen

  1. Reuters Institute, Reactive Content Effects in Political Communication, Permalink, Abruf 18.05.2026.