Clipping as a Service
Sie haben Stunden an Longform-Material und niemanden, der daraus Clips macht. Wir übernehmen genau diesen Schritt — als laufenden Betrieb mit festem Volumen, nicht als Projekt mit Stundenzettel.
Longform ist der Rohstoff, der am häufigsten liegen bleibt
Eine 45-Minuten-Rede, ein zweistündiger Stream, ein Podcast, ein aufgezeichnetes Webinar: In jedem dieser Formate stecken zehn bis dreißig Momente, die für sich allein funktionieren. Herausgeschnitten werden sie fast nie, weil das Durchsehen des Materials genauso lange dauert wie das Material selbst.
Das ist der teuerste Teil des Clippings und zugleich der, den Menschen am schlechtesten aushalten: stundenlang zusehen und bewerten. Genau dieser Schritt lässt sich zuverlässig automatisieren — das Transkript sagt, wo ein Argument beginnt und endet, und die Bewertung nach Verwertbarkeit ist eine wiederholbare Prüfung, keine kreative Leistung.
Was sich nicht automatisieren lässt, ist die Entscheidung, ob ein Ausschnitt Ihre Aussage korrekt wiedergibt. Deshalb bleibt der Auswahlpunkt bei Ihnen — aber Sie treffen ihn auf einer Vorauswahl von zwanzig Kandidaten statt auf zwei Stunden Rohmaterial.
Der Ablauf
- 01
Material übergeben
Datei-Upload, Mediathek-Link, Stream-Aufzeichnung oder Podcast-Feed. Wiederkehrende Quellen binden wir an, sodass neue Aufnahmen automatisch in der Strecke landen.
- 02
Wortgenaues Transkript
Transkription mit Zeitstempeln auf Wortebene. Das ist die Grundlage für alles Weitere — sowohl für den Schnitt an Satzgrenzen als auch für Untertitel, die tatsächlich synchron laufen.
- 03
Kandidaten finden
Das Transkript wird in geschlossene Argumente zerlegt und nach Verwertbarkeit bewertet: eigenständig verständlich, klare Aussage, sauberer Ein- und Ausstieg. Aus zwei Stunden Material werden so typischerweise 15 bis 30 Kandidaten.
- 04
Schneiden und untertiteln
Schnitt an Satzgrenzen statt an festen Sekundenmarken, Untertitel im festgelegten Hauskorsett, Formatvarianten für 9:16 und 1:1, Titelkarte und Thumbnail. Bei mehreren Sprechern folgt der Bildausschnitt dem, der spricht.
- 05
Freigabe
Sie sehen die fertigen Clips und geben frei, was raus soll. Abgelehnte Clips fließen als Signal zurück in die Auswahl der nächsten Runde.
- 06
Ausspielen
Veröffentlichung auf die angebundenen Kanäle — YouTube Shorts, TikTok, Instagram Reels, LinkedIn — mit plattformgerechtem Titel und Beschreibung sowie der nach Art. 50 EU AI Act erforderlichen Kennzeichnung, wo KI-Bestandteile enthalten sind.
Was Sie bekommen
- Ein festes Clip-Volumen pro Monat statt schwankender Projektleistung
- Schnitt an Satzgrenzen — keine Clips, die mitten im Halbsatz enden
- Untertitel in Ihrem festen visuellen Korsett, plattformgerecht positioniert
- Hoch- und Querformat aus demselben Quellmaterial
- Freigabeschritt vor jeder Veröffentlichung
- Rückkanal aus der Performance: was lief, prägt die nächste Auswahl
Häufige Fragen
Wie viele Clips entstehen aus einer Stunde Material?
Je nach Dichte des Materials 8 bis 15 verwertbare Clips pro Stunde Longform. Bei Reden und Interviews liegt die Ausbeute höher als bei lockeren Gesprächsformaten, weil die Argumente klarer abgegrenzt sind.
Wie lange dauert es, bis Clips vorliegen?
Im Regelbetrieb liegen die Kandidaten am Tag nach dem Eingang des Materials zur Freigabe bereit. Für tagesaktuelle Anlässe — eine Rede, die am selben Abend laufen soll — richten wir einen Schnellpfad ein.
Was kostet Clipping as a Service?
Abgerechnet wird nach Volumen, nicht nach Stunden. Der laufende Betrieb beginnt bei 4.500 Euro im Monat; was darin enthalten ist, hängt am vereinbarten Clip-Volumen und an der Zahl der bespielten Kanäle.
Können Sie unser bestehendes Design übernehmen?
Ja. Untertitelstil, Farben, Schriften, Insert- und Titelkarten-Layout werden einmal als Korsett definiert und ab dann identisch reproduziert. Wenn kein Design existiert, entwickeln wir es im Aufbau mit.
Wem gehören die fertigen Clips?
Ihnen — vollständig und uneingeschränkt, inklusive Projektdateien und Transkripten. Es gibt keine Nutzungsbindung an uns und keine Sperre für den Fall, dass die Zusammenarbeit endet.
Weiterlesen in der Wissensbasis
Material da, Clips nicht?
Schicken Sie uns eine Aufnahme, die bei Ihnen liegen geblieben ist. Wir zeigen im ersten Gespräch, was daraus entsteht — an Ihrem eigenen Material, nicht an einem Beispiel.
Termin vereinbaren